Sie möchten Ihre Hochschullehre in den Ingenieurwissenschaften verbessern? Sie planen ein neues Studienangebot im Maschinenbau, der Elektrotechnik oder Informatik?

Die Toolbox der VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Campus für Ingenieurinnen und Ingenieure“ ist eine praxisorientierte Sammlung an Hinweisen, Checklisten und Good-Practice-Beispielen für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften.

In der Webversion finden Sie Good-Practice-Beispiele von bereits umgesetzten Maßnahmen und Aktivitäten in der Hochschullehre. Filtern Sie nach verschiedenen Suchkriterien und lassen und lassen Sie sich von den Beispielen und Erfahrungen anderer Hochschulen inspirieren!
Nummer Titel Teaser
001 Mobiler Messestand – das „Zukunftsmobil“ der Leibniz-Universität Hannover Das Zukunftsmobil der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz-Universität Hannover wirbt bei regionalen Veranstaltungen für ein Studium.
003 HTW-TIENS Studierende werben anstelle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder sonstigem Beratungspersonal in Schulen und auf Messen o.ä. um studieninteressierte Schülerinnen und Schüler. Auf Seiten der Studierenden besteht ein größeres Einfühlungsvermögen in mögliche Fragestellungen und Vorbehalte der Schülerinnen und Schüler. Aber auch auf Seiten der Schülerinnen und Schüler bestehen geringere Berührungsängste für Rückfragen.
005 Initiative NAT – Naturwissenschaft & Technik Eine Kooperation von Schulen, Hochschulen und Unternehmen erarbeitet gemeinsam praxisorientierte Aufgabenstellungen und Schulprojekte, um den MINT-Bereich im schulischen Umfeld zu stärken und ihn für eine spätere Ausbildungs- und Berufsperspektive der Schülerinnen und Schüler attraktiver zu machen.
006 „Früh übt sich“ – Schülerinnen und Schüler experimentieren auf den Spuren des Studiums Eine Kontaktstelle organisiert ein vielseitiges Bildungs- und Orientierungsangebot für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer. So kommen die Schülerinnen und Schüler früh und in verschiedenen Phasen schulischer Bildung spielerisch mit Technik in Berührung.
007 Junior- und Schüler-Ingenieur-Akademien (JIA und SIA) Ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 können an einem zweijährigen Wahlangebot ihrer Schulen teilnehmen. Dadurch wird das Berufsfeld Ingenieur greifbarer gemacht.
008 SchulCampus Das Portal SchulCampus der HAW Hamburg bietet SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern die Möglichkeit, sich über hochschulbezogene Angebote im schulischen und außerschulischen Kontext zu informieren und diese bei Interesse wahrzunehmen. Der Fokus des Projektes liegt auf Information und Beratung von SchülerInnen und Eltern, aber auch auf einer sinnvollen Verknüpfung von Theorie und Praxis im technischen Bereich.
009 „Praktikumspark – Lebendiger Energiemix“ Sowohl für Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsphase als auch Studierende der ersten Semester soll so früh wie möglich der Praxis- und Anwendungsbezug der ingenieurwissenschaftlichen Studienangebote durch ein Bündel an Praktikumsangeboten vermittelt werden. Diese von Lehrenden, und oft auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen, betreuten Angebote erfolgen im Themenfeld Energie.
011 „Was-studiere-ich“-Portal in Baden-Württemberg Für ein Studium in Baden-Württemberg ist die Teilnahme am Online-Selbsttest zur Studienorientierung eine Immatrikulationsvoraussetzung. Der Test gleicht die individuellen Stärken und Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Profilen aller Fächer und Hochschulen ab und bietet so eine Studienorientierung.
012 HAW-Studienwahl-Navigator Der Studienwahl-Navigator bietet auf vier Ebenen Orientierung: von der Zielgruppe, die noch nicht weiß, ob sie überhaupt studieren oder eine Berufsausbildung machen soll, über einen Interessentest, der hilft, potentielle Studienfächer einzugrenzen, bis hin zu konkreten Informationen, Übungsaufgaben und Videos zu Studiengängen. Das Angebot ist verpflichtend für die Bewerbung.
013 Kompaktkurs Elementarmathematik Ein Mathematikprofessor hat zusammen mit studentischen Tutoren einen zweiwöchigen Präsenskurs und einen Online-Kompaktkurs für die Elementarmathematik entwickelt. Das Online-Angebot erläutert die theoretischen Grundlagen, enthält Beispielübungsaufgaben, aber auch kapitelweise Selbsttests zur Überprüfung des Wissensstands. Ein umfangreiches Hilfekapitel unterstützt die Bearbeitung mit Kommentaren, Zwischenergebnissen bis hin zu kompletten Lösungswegen.
014 MINT-Kolleg in Baden-Württemberg Das Verbundprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Stuttgart ermöglicht Studierenden aller MINT-Studiengänge in der Studieneingangsphase einen individualisierten Einstieg nach individuellem Leistungsniveau. Dafür werden fachspezifische Beratungen, Online-Tests und -Kurse sowie Vorkurse und semesterbegleitende und prüfungsvorbereitende Kurse aus einem eigenen Angebotsportfolio verfügbar gemacht.
016 Brückenkurs mit integrierter Mathe-App im Übergang Schule-Studium Für den Übergang von Schule zu Studium beinhaltet das didaktische Gesamtkonzept für den Vorbereitungskurs Mathematik die Nutzung einer Mathe-App. Diese hält zu eigenem Üben und Erarbeiten an und unterstützt für unterschiedliche Leistungslevels mit Tipps und Teillösungen. Für das Lernen im individuellen Tempo und nach Vorkenntnisstand greift die App auf einen Aufgabenpool zurück, der eng am Mindestanforderungskatalog Mathematik (MAK) des COSH-Arbeitskreises orientiert ist.
018 Anpak – Anpassungskurs Von Studienabbruch gefährdete Studienanfängerinnen und -anfänger sind vielfach durch massive Defizite bei grundlegenden mathematischen Fertigkeiten und fehlende Lernstrategien und Arbeitsmethoden gekennzeichnet. Zu Studienbeginn wird diese Gruppe mittels mehrerer Tests identifiziert. Diesen Studierenden wird die Teilnahme am Anpassungskurs, der die ersten zwei Semester umfasst, alternativ zur Mathematik 1-Veranstaltung angeboten.
019 MathePlus Die Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg streben mit dem Projekt an, den unterschiedlichen mathematischen Kenntnisstand von StudienanfängerInnen auszugleichen. Auf Basis der Testergebnisse von Vorkursen werden die Studierenden für den Studienbeginn bei Bedarf zusätzlich einer Matheplusveranstaltung zugeteilt.
020 Startprojekt Maschinenbau Gruppen mit jeweils sechs Erstsemesterstudierenden müssen bereits in den ersten zwei Wochen des Studiums eine Projektaufgabe im Team bewältigen. Dadurch soll eine frühzeitige aktive Befassung mit dem Studienfach und seinen Anforderungen, eine höhere fachliche Identifikation und eine Bildung von Lerngruppen so früh wie möglich initiiert werden. Neben der fachlichen Betreuung erfolgt dazu bereits von Beginn an eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Recherche, Zitieren, Schreiben).
021 Konstruktionswettbewerb „Schraubverdampferboot“ während der Einführungstage Das MINT-College der Hochschule Offenburg veranstaltet einen jährlich stattfindenden Wettbewerb unter StudienanfängerInnen, in dem Teams aus Erstsemestern, Mentoren und einem/r ProfessorIn gemeinsam wettkampffähige, dampfbetriebene Boote konstruieren, die gegeneinander antreten sollen. Ziel ist es, studienrelevante Kompetenzen wie Teamwork, Kreativität und technisches Verständnis bereits vor Studienstart zu aktivieren und zu fördern.
022 Starterprojekte Die Starterprojekte der Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verfolgen die Ziele, fachliche Defizite einzelner StudienanfängerInnen durch die Arbeit in Gruppen auszugleichen, die Freude am praxisorientierten Arbeiten zu entwickeln und zu stärken, und eine schnelle Orientierung und Vernetzung der Studierenden in der Hochschule und untereinander zu gewährleisten.
023 Maschinenbau: Ankommen und Bleiben Eine freiwillige Ringvorlesung bietet Beratung zur Studien- und Prüfungsplanung, Einblick in den Studienverlauf durch die Teilnahme an Projektvorstellungen höherer Semester und eigene praktische Aktivität im Freiwilligenlabor Technische Mechanik und Maschinenelemente/Konstruktion an. Dadurch soll die Identifikation mit dem Studienprogramm und die Selbststeuerungskompetenz erhöht werden.
024 Maschinenkonstruktionslehre (MKL) Anwendungsbezug und Teamarbeit werden durch hohe Selbstlernanteile in Projekten in einem integrierten Modul in den ersten vier Semestern gefördert. Durch gut aufeinander abgestimmtes „Case-based-Learning“, Vorlesungen und Übungen bearbeiten Gruppen von je fünf Personen immer anspruchsvollere Aufgabenstellungen. Bei den Studierenden steigt hierdurch die Studienmotivation und es können Berufsvorstellungen konkretisiert werden.
025 Projektbasierte Lehre/Modul „Wissenschaftliches Arbeiten und Grundlagen der Projektarbeit“ Zu Studienbeginn vermittelt ein Modul zunächst die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, bevor in der zweiten Semesterhälfte die Bearbeitung einer ersten Projektaufgabe in begleiteten Teams erfolgt. Die komplexe Aufgabenstellung für die Projektarbeit ermöglicht früh eine Orientierung hinsichtlich der Vielfalt des späteren Arbeitsgebiets. Die projektbasierte Lehre motiviert für das Studium und unterstützt durch die Betreuung die Einbindung in die akademische Gemeinschaft.
026 ProStep – Projektorientierte Studieneingangsphase Erstsemesterstudierende bearbeiten in 6er-Teams in einem eigenständigen Modul (6 ECTS) selbständig eine technische Aufgabe. Dafür entwerfen und bauen sie ihre Lösung und verfassen hierzu einen technischen Bericht.
027 Interdisziplinärer Projektkurs „emb/KIVA“ Mit einer komplexen Aufgabe, die innerhalb einer Woche etwa in der Mitte des Semesters von interdisziplinär zusammen gesetzten Teams bearbeitet werden muss, lernen Studierende bereits im ersten Semester in Grundzügen, was von einem fertig ausgebildeten Ingenieur verlangt wird.
028 BASIC Engineering School Mit Beginn bereits in der Studieneingangsphase sollen durch die enge Verzahnung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen mit einem Praxisprojekt (autonomer Miniaturtransporter) die Kompetenzen der Studierenden gefördert und ihre Motivation gestärkt werden.
029 Orientierungsstudium „MINTgrün“ Die TU Berlin bietet Unentschlossenen die Möglichkeit, im Rahmen eines zulassungsfreien, zweisemestrigen Orientierungsstudiums Vorlesungen, Laborarbeiten und reflexive Veranstaltungen des MINT-Bereichs zu belegen. Ziel ist es, eine Basis für eine fundierte Entscheidung zu einem Studium zu treffen, für das bei MINT-Kompatibilität auch die Veranstaltungen und Prüfungen des Orientierungsstudiums angerechnet werden können.
030 Einstiegssemester „startING“ Das BAföG-fähige Orientierungssemester ermöglicht Orientierung bei der Studien- und Berufswahl, ermöglicht durch die Vorwegnahme von Prüfungsleistungen einen entzerrten Einstieg und vermittelt Schlüsselkompetenzen, die für ein effizientes Studium wichtig sind.
031 Lernen in heterogenen Gruppen Wöchentlich tagende 3er Arbeits- und Lerngruppen fördern das aktive Lernen im Team in Mathematik. Die Gruppen werden mit unterschiedlichen fachlichen Eingangsniveaus besetzt und durch Tutoren und Lehrende zusätzlich betreut.
032 MINTzE – Unterstützung beim fachlichen und sozialen Einstieg in Studium Die Fakultät Ingenieurswissenschaft der Hochschule Aschaffenburg fasst unter dem Projekt "MINTzE" eine Reihe verschiedener Unterstützungsangebote für StudienanfängerInnen zusammen, die dazu beitragen sollen, die Abbruchquote in frühen Semestern zu minimieren. Zu diesen Maßnahmen zählen u.a. Tutorien, individuelle Beratung und Betreuung und jahrgangsübergreifende Vernetzung unter den Studierenden.
035 Eingangstest und betreutes Selbstlernen Sowohl die "Früherkennung" von gezieltem Förderbedarf in Mathematik, als auch das Aktivieren des Selbstlernens bei der Aufarbeitung von Wissenslücken in den Grundlagen der Mathematik erfolgt durch freiwillige Mathematik-Eingangstests.
036 MentorING An der Universität Stuttgart können Studierende des ersten und zweiten Semesters ein freiwilliges Mentoren-/ Tutorenprogramm belegen, in dem sie von speziell vorbereiteten TutorInnen angeleitet und in das Umfeld der Universität eingeführt werden. Das Ziel ist eine von Anfang an starke Vernetzung der Studierenden untereinander sowie die langfristige Senkung der Schwundquote in der Studieneingangsphase.
037 Alumni-Mentoring Studierende ab dem 4. Fachsemester erhalten an der HTW Berlin die Möglichkeit, im Rahmen des Alumni-Mentoring Beratung und Unterstützung in ihrer beruflichen Orientierung zu beanspruchen. Neben Trainings und Netzwerktreffen werden die Studierenden von ausgewählten AbsolventInnen mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung in einem einjährigen 1:1 Mentoring begleitet, durch welches der Übergang vom Studium in den Beruf erleichtert werden soll.
038 Mentoring4Excellence Für das zweistufige Angebot werden studentische Mentorinnen und Mentoren sechstägig geschult. Durch die Teilnahme am verpflichtenden Mentoringangebot werden Studierende des ersten Semesters hinsichtlich aller Fragen zum Studium unterstützt. Als Anreiz für besonders gute Mentoren können sich diese für das "Leadership Development Programm" bewerben, in dem sie externe Führungskräfte als Mentoren bekommen, welche u.a. bei der Karriereplanung beraten.
040 MechCenter Alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger des Fachbereichs werden in ein obligatorisches Mentoringprogramm aufgenommen. Der Nachweis der Teilnahme an einem solchen Mentoring-Gespräch ist für Studierende als verpflichtende Voraussetzung definiert, um weitere Prüfungen innerhalb des Studiengangs ablegen zu können.
041 Studierenden Center Maschinenbau (SCM) Das SCM hat sich mit seinen vielfältigen Funktionen und Aufgabengebieten in den Bereichen des Praktikantenamtes, der Studienberatung und der Vorlesungsplanung als zentrale Anlaufstelle etabliert. Als kompetente Beratungsstelle auf verschiedenen Ebenen zielt die Arbeit des SCM darauf, die Schwundquote durch individuelle Betreuung zu reduzieren, die Studierbarkeit verschiedener Studiengänge zu gewährleisten sowie einen Beitrag zur Sicherung der Qualität in Studium und Lehre zu leisten.
042 Support Center for (International) Engineering Students – SCIES Die Fakultät Ingenieurswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen bietet ihren Studierenden mit SCIES eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Studium in der Fakultät sowie zu Verwaltungsangelegenheiten, Wohnungssuche und Betreuung ausländischer Studierender. SCIES steht in engem Kontakt mit anderen Institutionen der Universität und funktioniert somit als Mittler und Partner in unterschiedlichen Programmen und Angeboten.
045 Projektwoche im FB 8 – pro 8 In einem Pflichtmodul bearbeiten mehrere konkurrierende Teams des vierten Semesters Maschinenbau, Mechatronik (4. Sem.) und sechsten Semesters Wirtschaftsingenieurwesen in einer Woche ganztags eine Aufgabenstellung aus der Industrie. Die Ergebnisse werden innerhalb der Hochschule dem Industriepartner präsentiert und prämiert.
046 Frankfurter Konstruktionstutorium Studierende in den ersten vier Semestern erhalten durch das Frankfurter Konstruktionstutorium eine flankierende semesterbegleitende Betreuung, Unterstützung, Anleitung und Beratung durch Tutorinnen und Tutoren in enger Abstimmung mit den Vorlesungen, Übungen und Projekten sowie in der CAD-Ausbildung.
047 Produktentwicklung und Design – Teamprojekt Produktentwicklung Studierende des 5. Semesters bearbeiten in kleinen Gruppen (3 bis 4 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) komplexe Aufgabenstellungen der Produktentwicklung, welche die Vertiefung und Anwendung aller bis dahin erlernten Kenntnisse und Kompetenzen erfordern. In wöchentlichen Beratungsterminen (45 Minuten) bekommen die Gruppen vom betreuenden Professor Feedback zur Projektarbeit und den Projektfortschritten.
048 KaLeP – Karlsruher Lehrmodell für Produktentwicklung Im dritten und vierten Semester wird der reguläre Vorlesungs- und Übungsbetrieb durch ein semesterübergreifendes Konstruktionsprojekt erweitert, bei der ein komplexes technisches System (z.B. ein Race-Scooter) entwickelt wird.
049 Projekte nach dem 4-1-4-1-4-1 Modell Im gesamten Studienverlauf erfolgt nach jeweils vier Wochen Vorlesung, Übung, seminaristischem Unterricht und Praktikum jeweils eine Woche lang Projektarbeit, so dass die typischen 15 Semesterwochen in ein 4-1-4-1-4-1-Raster eingeteilt sind. Zunächst werden in den Blockwochen Grundlagen der Projektarbeit, des eigenständigen Lernens und Arbeitens usw. vermittelt, bevor in den Semestern drei, vier und sechs dann berufstypische Aufgaben (je 120 Stunden) bearbeitet werden.
050 Flexibel Studieren Studienberaterinnen und -berater sind bei der Erstellung individueller Studienpläne behilflich, die den unterschiedlichsten Erfordernissen der Studierenden entsprechen. "Flexibel Studieren" wird dadurch möglich, dass alle Pflichtveranstaltungen im Sommer- wie auch im Wintersemester angeboten werden und u.a. E-Learning-Angebote, Foren und Chats individuelle Studienverläufe unterstützen.
051 Integriertes Propädeutikum Maschinenbau Das "Integrierte Propädeutikum Maschinenbau" ermöglicht den Studierenden, ihr Fachstudium zu entschleunigen und den Bachelorstudienverlaufsplan von sechs auf acht Semester zu strecken.
052 Praxiskolloquium Ingenieurwissenschaften Mit zwei Terminen im Semester - einem in der Universität und einem in einem Unternehmen - wird einerseits ein Einblick in aktuelle fachliche Schwerpunkte gegeben. Studierende und die Unternehmen können sich frühzeitig kennen und einschätzen lernen.
053 Internationalisation at Home Im Rahmen des I@H Projektes an der Universität Duisburg-Essen soll die internationale und interkulturelle Kompetenz der Studierenden und Lehrenden gefördert werden, indem eine Vielzahl von Aktivitäten dieses Bereichs unter dem Konzept zu bündeln. Hochschulmitglieder erhalten so die Möglichkeit, auch innerhalb der Universität internationale Erfahrungen sammeln zu können und sich aktiv in die Gestaltung des Projektes einzubringen. Studierende können zudem durch verschiedene Angebote von I@H Punkte für ein Zertifikat interkultureller Kompetenz sammeln.
054 Lehr-Lern-Coaching (Teamcoaching) Zur Verbesserung der Lehre sowie der flächendeckenden Umsetzung einer dialogorientierten Lehr- und Lernkultur hat die HAW Hamburg mit dem Lehr-Lern-Coaching ein Programm entwickelt, das neu berufene ProfessorInnen zu einer didaktischen Begleitung und Reflexion in der Lehrpraxis verpflichtet. Durch den Fokus auf eine hochschulinterne Organisation wird zudem auch die Weiterbildung von ProfessorInnen zum Lehr-Lern-Coach ermöglicht, was die Verschränkung von Lehre und Coaching noch weiter erhöhen soll.
055 „Teach and Learn!“-Tutorentraining Im Tutorentraining werden Methoden, Medien und Tools vermittelt, die Tutoren zur zielgerichteten Lernunterstützung einsetzen können. Ein Online-Tool ist als Selbstlerneinheit konzipiert, damit sich die Tutorinnen und Tutoren selbständig weiter schulen können.
056 Curriculumwerkstatt In der Fakultät erfolgt jährlich die Überprüfung der Passgenauigkeit des Zusammenspiels der Lehrinhalte einzelner Module bzw. Lehrveranstaltungen in einem Workshopformat. Es werden die Lernerfolge der Studierenden kritisch diskutiert und bei Bedarf Überarbeitungen im Konzept einzelner Lehrveranstaltungen vorbereitet.
058 Studienqualitätsmonitor (SQM) Als langfristig ausgelegtes Projekt ermöglicht der SQM, hochschulübergreifende diachrone Vergleiche repräsentativer Daten zu Geschlecht, Fächergruppe, Hochschulart, Hochschulsemester sowie Ost-/Westdeutschland. Studierende werden in regelmäßigen Abständen zu verschiedenen Unterkategorien in einer standardisierten und stetig verbesserten online-Befragung zu unterschiedlichen Themenfeldern ihres Studiums befragt. Der SQM soll eine fundierte Verbesserung von Studium und Lehre auf verschiedenen Ebenen der Hochschule ermöglichen und darüber hinaus die allgemeine und spezifische Studienqualität evaluieren.
059 Lehrqualitätsindex Die Fakultät Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie verwendet studentisches Feedback im Ampelsystem für die regelmäßige Erstellung eines veranstaltungsbezogenen Lehrqualitätsindex. Kritische Lehrveranstaltungen sollen so erfasst und über einen Zeitraum von drei Jahren beobachtet werden.
059 HD-MINT: Peer Instruction Die Lehrenden der MINT-Studiengänge sollen durch didaktisch geschulte Teams an den jeweiligen Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung von aktivierenden und lernerzentrierten Lehr- und Lerneinheiten unterstützt werden. Die Teams entwickeln zudem für Studierende ergänzende Unterrichtsmaterialien, die Verständnisschwierigkeiten aufdecken können. Die so entstehenden Arbeits- und Forschungsergebnisse werden am DiZ gebündelt, ausgetauscht und in geeigneter Weise dokumentiert und publiziert.
060 Hochschulpreis "Bestes Maschinenhaus" Der VDMA Hochschulpreis "Bestes Maschinenhaus" prämiert Konzepte und Ideen für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften.
060 Just-in-time-teaching Das Lehrkonzept des „Just-in-Time Teaching“ geht von den Studierenden als aktive Lernende aus, sie sollen sich bereits vor Vorlesungsbeginn auf die dort zu behandelnden Inhalte vorbereiten. Dazu erhalten sie Verständnisfragen, die über das Internet vor der nächsten Lehrveranstaltung beantwor-tet werden müssen. Die Lehrperson kann sich „just in time“ vor der Vorlesung über Verständnisschwierigkeiten der Studierenden informieren und die Gestaltung der Präsenz-zeit entsprechend anpassen.
061 Kohortenmonitoring Mithilfe des Kohortenmonitorings werden für jeden Jahrgang einschlägige Kennzahlen über erfolgreiche Studienabschlüsse sowie Studienabbrüche automatisch erhoben und kompakt und einheitlich dargestellt. So kann die Wirkung von neuen Maßnahmen in jedem Semester untersucht werden.
062 Vernetztes Modulhandbuch/SIPOC Mithilfe der SIPOC Methode aus dem Projektmanagement lassen sich Module sinnvoll vernetzen. Dafür werden sie in ihre Einzelteile, die Voraussetzungen (Inputs) und die in ihnen erlernbare Kenntnisse und Fähigkeiten (Outputs), zerlegt. Der erlangte Output des einen Moduls kann als Input für ein anderes dienen oder als Studiengangsziel verbucht werden. So wird die Kontinuität im Studienverlauf erfolgreich sichergestellt.
063 Online-Self-Assessment Das Webbasierte Self-Assessment Angebot „SAM“ ermöglicht es Studieninteressierten ab der 11. Klasse eine Einschätzung über ihre persönlichen Voraussetzungen für ihren gewünschten Studiengang zu erhalten. So wird eine frühe Auseinandersetzung mit der Studienentscheidung gewährleistet und das Risiko von Studienabbrüchen reduziert.
064 peer-to-peer Lehrfilme in der Studieneingangsphase Der Einsatz von Lehrfilmformaten bietet ein dezentrales asynchrones Lernen, indem unterschiedliche Themen in ihrer wissenschaftlichen Tiefe graphisch aufgearbeitet werden. Filmformate wie „Legetrick“-oder Zeitraffer-Technik stellen eine geeignete Vorbereitung von anwendungsorientieren Präsenzlehreinheiten dar. Wichtig bei der Erstellung der Lehrfilme ist die Einbindung und Beteiligung von Studierenden (peer-to-peer Ansatz).
065 Interdisziplinäres Bachelorprojekt ("Zeppelin-Projekt") Im Rahmen dieses Projektes arbeiten Erstsemesterstudierende verschiedener Ingenieurs-Disziplinen selbständig in praxisorientierten Projekten in Teams zusammen. Unterstützt werden sie dabei von wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiter*innen verschiedener Institute und geschulten Tutor*innen. Das Projekt bringt die Studierenden bereits früh mit typischen Aufgaben des Ingenieurberufs in Kontakt und motiviert sie für das weitere Studium.
066 MyTrack Der MyTrack ermöglicht individuelle Studienwege durch das Bachelorstudium an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Im Rahmen des MyTrack wird den Studierenden zum einen mehr Zeit zum Lernen gegeben, zum anderen findet eine Erleichterung des Studieneinstiegs durch die Bereitstellung individueller Förderangebote in der Studieneingangsphase statt.
067 RacingTeam/ curriculare Integration und Unterstützung durch die Hochschule Studentische Teams konstruieren und fertigen einen einsitzigen, technisch anspruchsvollen Rennwagen mit elektrischem Antrieb und treten bei Events gegen andere Teams aus aller Welt an.
068 Online-Lernplattform VIA MINT „viaMINT-videobasierte interaktive Vorkurse“ ist eine Online-Lernumgebung, die für den Vorkursbereich in den MINT-Fächern Mathematik, Physik, Informatik und Chemie an der HAW Hamburg entwickelt wurde. viaMINT vermittelt die Lerninhalte videobasiert mit interaktiven Visualisierungen und vielen Übungsaufgaben mit sofortigem Feedback. Online-Kenntnistests und individuelle Lernwege unterstützen die Studienanfängerinnen und -anfängern beim Übergang von der Schule in die Hochschule.
069 Fächerintegrierendes-themenorientiertes Lehr- und Lernkonzept (FITO) Im Studiengang Regenerative Energiesysteme und Energiemanagement setzt das Department Informations- und Elektrotechnik der HAW Hamburg im ersten und zweiten Semester ein neu entwickeltes fächerintegrierendes-themenorientiertes (FITO) - Konzept ein. Bei diesem Ansatz werden die Grundlagenvorlesungen zeitlich und inhaltlich untereinander sowie mit einer studiengangsspezifischen Anwendungsvorlesung verknüpft.
070 coachIng! coachIng! führt zunächst regelmäßig zur Ausbildung qualifizierter Betreuer*innen für das Erstsemesterprojekt startIng! – der einwöchigen Simulation des Ingenieurberufs an der FH Kiel. coachIng! gewährleistet dann bei Durchführung der Erstsemesterprojekte die didaktisch mit doppeltem Nutzen (betreute Erstsemester und betreuende Masterstudierende) beabsichtigte Betreuung von Gruppenarbeiten.
071 startIng! Das einwöchige Erstsemesterprojekt startIng! ist eine Simulation des Ingenieurberufs und findet als Projektwoche bereits sechs Wochen nach Studienbeginn statt. startIng! wird als interdisziplinäres Projekt in Zusammenarbeit beider technischer Fachbereiche der Fachhochschule Kiel (Maschinenwesen sowie Informatik und Elektrotechnik) durchgeführt. Erstsemesterstudierende werden vor die Herausforderung gestellt, in einer Wettbewerbssituation eine ingenieurstechnische Problemstellung zu bearbeiten.
072 Gemeinsames Einstiegssemester (Guter Studienstart) Der „Gute Studienstart“ ist ein Kooperationsprojekt der FH und RWTH Aachen und soll Studieninteressierten die Entscheidung zwischen den Hochschulformen der Universität und Fachhochschule erleichtern. Zusätzlich wird eine Orientierung in den Ingenieurwissenschaften zwischen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Bauingenieurwesen und Mechatronik ermöglicht.
073 BCI-Führerschein (BCI=Bio- und Chemieingenieurwesen) Analog zum echten Führerschein weist der BCI-Führerschein grundlegende Fähigkeiten nach, sich im System Universität und an der Fakultät BCI (Bio- und Chemieingenieurwesen) zurechtzufinden.
074 Projektarbeit mit Posterpräsentation (PEP) In ihrem späteren Beruf arbeiten Bio- und Chemieingenieur*innen oft interdisziplinär. Die PEP-Projektarbeit gibt vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen Einblick in die späteren Wissensgebiete des Ingenieurwesens.
Bitte geben Sie die Nummer eines Tools ein, um direkt zu diesem zu gelangen! (Die Nummer muss ein dreistelliges Format haben, z.B. “005”)